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Borreliose oder Lyme-Krankheit

 

Die Borreliose ist eine nicht ungefährliche, schwierig zu diagnostizierende Krankheit, die hauptsächlich durch Zeckenstiche übertragen wird.

 

Wenn die Zecke den Wirt befallen hat, wandert sie zu warmen, feuchten und dunklen Stellen des Körpers. Dazu gehören beispielsweise die Achseln und die Schamregion. Zecken können sich aber auch an jeder anderen Körperstelle festbeißen.

Hat die Zecke einen geeigneten Platz gefunden, dringt sie mit ihrem Stich- und Saugapparat in die Haut ein. Der Vorgang dauert etwa zehn Minuten. Während des Stiches gibt die Zecke größere Mengen an Speichel in die Wunde ab. Im Speichel sind schmerz- und gerinnungshemmende Substanzen enthalten. Deshalb bemerken viele den Zeckenstich nicht. Am Ende der Blutmahlzeit würgt die Zecke Magenreste in die Wunde und Bakterien gelangen aus dem Verdauungstrakt der infizierten Zecke in den Blutkreislauf des Menschen, wo sie eine Borreliose auslösen können.

 

Bei Borreliose handelt es sich um das Bakterium Borrelia burgdorferi (BB). Sie werden wegen ihrer schraubenförmig bewegender Form  Spirochäten genannt. Diese halten sich nur wenig  im Blut, sondern hauptsächlich  im Darm und Bindegewebe auf.

Die Geschwindigkeit der Borrelien, mit der sie sich im Bindegewebe fortbewegen können, ist erstaunlich, viel schneller als Blut- und Immunzellen. Untersuchungen zeigen, dass sie sich innerhalb von Sekunden mit ihren Schraubendreher artigen Bewegungen vom Kopf bis zur Blase, nicht über das Blut, nur durchs Bindegewebe bewegen können.

 

 

Stadien

 

1. Stadium: Lokalinfektion

An der Einstichstelle dringen die Borrelien in den Körper ein. Dort kann ein roter Fleck entstehen, der sich nach und nach vergrößert und in der Mitte meist blass gefärbt ist. Dieses schmerzlose Mal bezeichnet man als "Wanderröte" (Erythema migrans).

Die Wanderröte verschwindet manchmal ohne Therapie, kann aber auch über Monate bestehen. Ein Rückgang ist kein Beleg für eine Heilung, da der Erreger gestreut haben kann. Die Wanderröte  ist ein eindeutiges Symptom für eine Borrelien Infektion, davon bekommen aber 30 Prozent keine typische Hautrötung.

Zusätzlich können durch die Borreliose unspezifische Symptome wie Fieber, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenksentzündung und Lymphknotenschwellungen auftreten. Suchen Sie bei Veränderungen nach einem Zeckenbiss umgehend einen Arzt auf.

Im ersten Stadium kann die Borreliose noch gut mit Antibiotika (Doxycyclin) behandelt werden. Notwendig ist jedoch eine ausreichend lange und hoch genug dosierte Therapie. Was ausreichend ist, ist in der Wissenschaft umstritten.

 

2. Stadium: Streuung des Erregers

Nach Wochen bis Monaten breiten sich die Erreger im ganzen Körper aus. Durch die Ausbreitung im Körper kann es zu einem Befall der Organe, der Gelenke, Muskeln sowie des zentralen und peripheren Nervensystems kommen.  Charakteristisch sind starke Schweißausbrüche, Chronischer Müdigkeit, Schwellungen der Lymphknoten, Konzentrations- und Schlafstörungen bis hin zu psychischen Veränderungen können auftreten.

 

Weiterhin kann es zu Störungen des Tastsinns, Sehstörungen und Herzproblemen kommen, was sich manchmal durch Herzklopfen und hohen Blutdruck sowie Pulsbeschleunigung bemerkbar macht. Das Immunsystem ist in diesem Stadium oft nicht mehr in der Lage, die Infektion zu bewältigen. Borrelien scheinen sich nur kurz im Blut aufzuhalten und sich schnell im Bindegewebe festzusetzen. Hier sind sie vom Immunsystem und durch Antibiotika nur schwer zu eliminieren.

 

3. Stadium: Chronische Infektion

Monate bis Jahre nach der Infektion kann eine Gelenkentzündung (die sogenannte Lyme-Arthritis) auftreten. Am häufigsten sind die Kniegelenke betroffen, gefolgt von Sprung-, Ellenbogen-, Finger-, Zehen-, Handwurzel- und Kiefergelenken. Die Entzündung kann aber nach Monaten oder Jahren schubweise wiederkehren.

Ebenso sind chronische Erkrankungen der Sinnesorgane und Muskeln möglich. Die unterschiedlichen Erreger scheinen verschiedene Krankheitsbilder auszulösen. Während bei einem Teil der Patienten fast nur die Gelenke betroffen sind, kommt es bei anderen hauptsächlich zu neurologischen Störungen. Daneben gibt es auch eine Gruppe von Patienten, die Herzprobleme meist verbunden mit Gefäßentzündungen haben. Mischformen sind möglich. Viele Borreliose-Patienten klagen über unerträgliche Erschöpfung, rasche Erschöpfbarkeit und chronische Müdigkeit, die sich auch durch ausreichend Schlaf nicht beseitigen lässt. Die Symptome können  sehr vielfältig sein und oft nicht eindeutig   dieser Krankheit zugewiesen  werden, oft werden andere Krankheiten auch nur verstärkt.

 

Borreliose kann in verschiedenen Krankheiten vorkommen ohne der Auslöser zu sein:

Chemikaliensensibilität, rheumatoide Arthritis, Dauermüdigkeitssyndrom, Alzheimer, Amyotrophische Lakeralsklerose (ALS), Reiz Darm, Lupus, Sklerodermie, Sarkoidose, Herzschäden, Autismus, Morbus Parkinson und einigen Patienten mit psychischen Krankheiten.  

Bei 60 % aller Multiple Sklerose (MS) Patienten konnte eine Borrelien Infektion nachgewiesen werden. Die Zellwand der Borrelien sind vom Myelin der Nervenscheiden nicht zu unterscheiden. Das Immunsystem hat zwei Möglichkeiten: Entweder es lässt beide in Ruhe oder es attackiert beide.  Und bei MS wird eben das Myelin attackiert. Die Konsequenz bei MS.  Borreliose sind auch Meister der Tarnung und Manipulation.

 

Test:

Unter anderem infizieren sie die B-Lymphozyten und andere Komponenten des Immunsystems, die verantwortlich sind für die Erzeugung von Antikörpern sind. Die schulmedizinische Diagnostik beruht auf dem Nachweis von Antikörpern mit dem ELISA-Test oder dem Western-Blot-Test. Da aber die Antikörperproduktion bei  infizieren Patienten stark vermindert ist, macht es keinen Sinn, diese Teste als Goldstandard für den Nachweis einer Infektion zu benutzen.

 

Von Borrelien attackierten Immunzellen sind im Stress und können oft gar keine Antikörper mehr produzieren. Außerdem sollen die Antikörper im Blut nachgewiesen werden, wo sich die Borrelien sich nur wenig  aufhalten. Sie leben bevorzugt im Bindewebe.

Der Antikörpertest ist dabei sehr unverlässlich, dabei muss der Test zur richtigen Zeit gemacht werden. Die IgM Antikörper entwickeln sich erst in der dritten Woche nach dem Zeckenstich, erreichen Spitzenwerte in der vierte bis sechsten Woche und verschwinden nach der achten Woche. Wenn die Tests zu früh oder zu spät gemacht werden, liefern sie ein falsches Ergebnis. Andererseits bleiben die IgG-Antikörper die sich später entwickeln, viele Jahre im Blut, auch wenn der Patient längst geheilt wurde.

 

Die sichersten Testergebnisse liefern nur Borreliose Spezial Labors.

Die Rechnung wird von der Krankenkasse meist nicht bezahlt.

Man kann es auch mit Kinesiologie und Bioresonanz austesten lassen.

 

Infektionen

Bei einer Infektion mit Borrelien kann durch Schwächung des Körpers das Eindringen anderer Erregern erleichtert werden. Hierzu gehören die acht Herbes Viren, die ihrerseits wieder für verschiedene Krankheiten verantwortlich gemacht werden. Der Epstein-Virus  ist bei einer Brusterkrankungen anzutreffen, Herpes Typ VI für chronische Müdigkeitssyndrom, Herpes Simplex für psychiatrische Krankheiten und Verlust von Kurzzeitgedächtnis, Herpes Typ 8 bei Multiple Sklerose usw.

 

Immunsystem

Das Immunsystem wird nie wirklich schwach, es sind nur Teile davon betroffen.

Die Bakterien geben Toxine ab, diese verursachen die Mehrzahl der Symptome. 90 % der Spirochäten leben im Magen-Darm-Trakt. Es sind aber die 10 % der im Gewebe lebenden Bakterien, welche die meisten Probleme machen.

 

Einer der bekanntesten Mechanismen, den die Keime benutzen um das Immunsystem lahmzulegen ist Hyperkoagulation. Um dem Immunsystem nicht aufzufallen, steuern die Keime den Koagulationsmechanismus der Gastgeber. Dabei wird sozusagen eine Decke über die Keime gelegt, Nährstoffe werden durch diese Decke filtriert, aber das Immunsystem kann die Keime nicht entdecken.

Borreliose bilden nicht nur Neurotoxine (Nervengift), sondern fördern die Ausschüttung entzündungsfördernden Stoffen, der Körper wird zusätzlich übersäuert und Autoimmunprozesse werden gefördert.

 

Schwangerschaft

Bei einer Übertragung auf den Fötus kann es zu Schwangerschaftsproblemen und Frühgeburten kommen, später auch zu Hyperaktivität oder Lernstörungen. Stillen durch Borreliose-Mütter ist wie Gift für das Kind. Viele werden autistisch, speziell nach Impfungen. Ein Borrelien geschädigtes Kind verträgt keine Impfungen.

  

Ernährung

Von zentraler Bedeutung ist das Milieu. Auf richtige Ernährung muss besonders geachtet werden. Unter Borreliose Patienten ist bekannt, dass es zu einer Verarmung von Spurenelementen, Elektrolyten und Mineralien kommt. Die verarmten Mineralien sind:  Magnesium, Kupfer, Mangan und Lithium.

Zur Entlastung des Darms sollte auf Kuhmilchprodukte (außer Butter und Sahne), Kohlprodukte und Hülsenfrüchte  verzichtet werden, diese belasten den Organismus besonders. Auf den Säure-Basen Haushalt sollte unbedingt geachtet werden.

 

Nahrungsergänzung

Rechtsregulat ist ein enzymhaltiges Getränk. Es führt zu einer Auflösung der pathologischen Fibrinmonomere und verhindert damit diesen Aspekt der Problematik.

Vorgeschlagene Dosis:  Ein Esslöffel 2 x täglich in einem Glas.

 

Die Liste von signifikanten Co-Infektionen:

Durch einen Zeckenstich können nicht nur die Spirochäten auch andere Erreger mit übertragen werden, unter anderem Rundwürmer, Bandwürmer, Fadenwürmer, Toxoplasmose, Giardia und Amöben, Clostridien, die Herpes-Virus-Familie, Parvovirus B 19, aktive Masern (im Dünndarm), Leptospirose, chronische Infektionen, Streptokokken und ihre Mutationen, Brucella, Ehrlichiose, Bartonella, Mykoplasmen, Rickettsien, und ein paar andere.

Die Muster der Co-Infektionen und den anderen Vorerkrankungen, wie Quecksilber-Toxizität, bestimmen das Symptomen-Bild, nicht aber die Schwere der Erkrankungs-Symptome.

Mindestens 2/3 der Klienten mit Borrelien haben auch eine Co-Infektion mit Babesien, die von Anfang an mitbehandelt werden muss.

 

HPU und Borreliose

Obwohl die Pyrrholurie (HPU) als genetisch bedingte Erkrankung gilt, findet man sie eigentlich nur bei  Borreliose Patienten und nicht bei anderen Patienten.

Ein Patient mit dieser Erkrankung scheidet vermehrt Vitamin B6 und Zink aus, das in hohem Maße ersetzt werden muss.

 

Schwermetall

Bei der Ausleitung von Schwermetallen können dabei die Symptome von Borreliose  verstärkt werden. 

 

 

Behandlung von Borrelien

 

Antibiotika

Bei der Behandlung ist Antibiotika ist zu vermeiden, hat aber nur Sinn in den ersten 4 Wochen nach der Infektion. Bei fortgeschrittenem Stadium müsste eine Antibiotika Therapie 1,5 Jahre dauern, bis sie in den Zysten verschwinden.  Dabei kann es zu Nierenversagen und Immunschwäche kommen.

 

Elektromagnetischen Stress

Keime werden durch Handymaststrahlung, elektrischen Smog  und schnurlose Telefone  besonders aggressiv.

Die stärkste krankmachende Wirkung haben diese Felder in der Nacht, durch Störung der Melatoninproduktion.

 

Wurmkur:

Eine der oft übersehenen opportunistischen Erkrankungen ist der Wurmbefall. Rundwürmer (Ascariden) finden wir am häufigsten, Bandwürmer etwas seltener. Würmer mutieren genau wie Bakterien und existieren entweder in ihrer bekannten morphologischen Größe, können aber auch in einer mikroskopischen Form vorhanden sein.

Die Behandlung erfolgt am besten durch die Salz/Vitamin C Kur.

Der hohe Salzkonzentration tötet große Parasiten durch osmotische Dehydratation (osmotischer Schock). Hohe Salzeinnahme fördert auch die Aktivität des Enzyms Elastase, das einen starken Antispirochäteneffekt hat. Die Elastase macht Löcher in der Zellwand der Keime und empfindlich für eine weitere Behandlung.

  

Für die Behandlung von Borreliose ist auch Kolloidales Silber hervorragend geeignet.

 

Mit Bioresonanz kann man eine Infektion einfach austesten.

Zur Behandlung der Chronische Form wirkt sie nur unterstützend.

  

Rizol:

Das sauerstoffarme Milieu ist ein idealer Lebensraum für anaerobe, körperfremde Mikroorganismen aller biologischen Arten. Das gilt auch für Borrelien.

Da das Bakterium keinen Sauerstoff mag,  wäre Rizol eine Behandlungsmöglichkeit.

 

Je höher die Belastung mit Parasiten, desto niedriger die Dosis mit Rizol.

Bei Patienten mit chronischer oder entsprechend hoher Toxin Belastung oder hohen Erregerbefall muss die Dosierung mit 3 x 1 Tropfen in kalten Wasser oder Tee etwa 3 bis 4 Wochen beibehalten  werden. Die Behandlungsdosierung sollte nur sehr langsam gesteigert werden.

Normaler Weise genügt die Dosis von 3 x 10 Tropfen. Bei der Behandlung von Borreliose muss man laut Klinghardt die Dosis auf 1,5 – 1.75 Tropfen/kg erhöht werden.  

Dazu wird Rizol-Gamma und Rizol-Zeta je zur Hälfte verwendet.

Bei einer Überdosierung kommt es zu einer Gift Flut aus abgetöteten Erregern und Toxinen. Symptome einer Herxheimer Reaktion sind Fieber, Übelkeit, Hautausschlag, Nierenschmerzen, Schüttelfrost, weshalb sollte auch viel Wasser getrunken werden.

Die Herxheimer Reaktion kann mit Chlorella Algen, B6, Zeolith … abgefedert werden.

Es ist sinnvoll und notwendig, die Giftausscheidung über Leber, Nieren und Lymphe mit Arzneimittel und/ oder entsprechende Tees zu unterstützen.

Ist für Kinder unter 6 Jahren nicht geeignet.

 

 

Für Behandlungen sollte auf jeden Fall ein Arzt  oder Heilpraktiker zugezogen werden.

 

Literatur und Informationen:

www.power-for-life.com

www.biomedizin-blog.de

www.zentrum-der-gesundheit.de

www.ink.ag

http://cinak.com/home.php?id=editions/zeitschrift   (Hier und Jetzt Zeitschriften von Dr. Klinghardt)

 

 

Informationen als PDF

 

 

  Biologische Behandlung der Lyme-Borreliose  

 

 

  Salz/Vitamin C Protokoll